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Bronzemedaille für Noah End bei den Deutschen Meisterschaften.



Auch im vierten Jahr in Folge hat es wieder geklappt: Noah End von der SVG Nieder-Liebersbach konnte bei den Deutschen Meisterschaften der Ringer in der Altersklasse U17 nach seinem Titelgewinn 2021 in der U14 und zwei Silbermedaillen 2022 (U14) und 2023 (U17) mit dem Gewinn der Bronzemedaille erneut Edelmetall erringen. Die diesjährigen Titelkämpfe im griechisch-römischen Stil in Stralsund / Mecklenburg-Vorpommern waren mit insgesamt 152 Teilnehmer sehr gut besetzt und es herrschte auch an allen drei Wettkampftagen eine tolle Stimmung in der Wettkampfhalle an der Ostseeküste. In der Klasse bis 51 kg waren es nach dem Wiegen 12 Starter, wobei Noah das Pech hatte, dass sein Dauerrivale der letzten Jahre, Ivan Seibel aus Neuss in seinen Pool gelost wurde und somit das denkbare Finale bereits vorweggenommen wurde. Etwas gehandicapt durch eine ringertypische Ohrverletzung, wo noch vor der Abreise nach Stralsund ein kleiner operativer Eingriff nötig wurde, startete Noah mit einem 7:6-Punktsieg gegen Etim Marc (KSK Neuss). Er dominierte den Kampf klar bis in die Schussphase, als seinem Gegner quasi mit dem Schlusspfiff noch eine Viererwertung am Mattenrand glückte. In Runde zwei war dann Alexander Komarovskiy (SV Hallbergmoos) ein deutlich bequemerer Kontrahent, gegen den es bereits nach 2:30 Minuten technisch überlegen 9:0 stand. Auch gegen Dorian Kolbe (RSV Frankfurt/Oder) gab sich der junge Liebersbacher keine Blöße und siegte deutlich mit 7:0 nach Punkten. Im abschließenden Poolkampf kam es dann zum Showdown mit dem Meister der beiden vergangenen Jahre, Ivan Seibel (KSK Neuss). Trotz guter Gegenwehr im Standkampf war Seibel im Bodenkampf der deutlich Stärkere und beendete das Duell technisch überlegen nach 2:40 Minuten mit 8:0. Nun galt es, sich für das kleine Finale um Bronze am Sonntagmorgen zu motivieren. Hier traf Noah dann auf Davin Kuhrke (SAV Torgelow), der zwar mehrfach einen nicht ungefährlichen Schwunggriff ansetzte, aber aufgrund von Noahs Beweglichkeit damit ohne Erfolg blieb. Im Gegenzug nutzte dieser dann seine Chancen in der Bodenlage konsequent und siegte nach 2:25 Minuten hochverdient mit 10:2 Punkten.



Der erneute Medaillengewinn bestätigt die Kontinuität in der sportlichen Entwicklung von Noah End, der sich auch in diesem Jahr wieder dem stärksten Konkurrenten stellte und nicht in die vermeintlich einfachere niedrigere Klasse bis 48 kg auswich. Dies sollte ihm durchaus auch die Wertschätzung des Bundestrainers und eine Berücksichtigung bei Lehrgängen des Bundes und internationalen Wettkämpfen einbringen.

Die Ringer der SVG sind auf jeden Fall sehr stolz auf ihren Mannschaftskameraden, dessen Kämpfe sie aufmerksam im Live-Stream der DM verfolgen konnten und gratulieren herzlich zum Gewinn dieser Bronzemedaille.

 

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