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Falken Bergstraße eindeutig eine Nummer zu groß für die Liebersbacher Ringer.

ninaschwoebel
vor 1 Tag
2 Min. Lesezeit

(T.P.) Eine deutliche Auswärtsniederlage mussten die Ringer der SVG Nieder-Liebersbach im Oberligaduell mit den Falken Bergstraße einstecken und waren vor großer Zuschauerkulisse in der Viernheimer Waldsporthalle beim 4:30 nahezu chancenlos. Schnell wurden da Erinnerungen an 2025 wach, als man gegen denselben Gegner gleich zweimal mit 0:36 den Kürzeren zog. Personell dezimiert durch das Fehlen von Eduard-Alexandru Ghetau und die Tatsache, dass Leistungsträger Merlin Eckert aufgrund von Verletzung und Trainingsrückstand deutlich schwächer als im Vorjahr agiert, waren die Gastgeber auch diesmal eine Nummer zu groß für die Odenwälder.

Bis 57 kg (FS) kam Mark Müller gegen Nils Gerber nicht zum Zug und musste nach 1:21 Minuten dessen technische Überlegenheit mit 0:16 Punkten anerkennen. Gleiches Resultat bei Sebastian Kurth bis 130 kg (GR) gegen das 16-jährige Talent Sascha Schwab. Dieser benötigte knapp 5 Minuten für seinen Überlegenheitssieg. Auch Dion Kautz war bis 61 kg (GR) chancenlos gegen den erfahrenen Frederik Pufe und musste nach 0:15 Punkten in 1:03 Minuten sogar auf beide Schultern. Bis 98 kg (FS) musste Lukas Hofmann gegen den ausgewiesenen Freistilspezialisten Matthias Schmidt antreten, geriet aber schnell in die Unterlage und dort in eine Serie von Beinschrauben, sodass auch dieses ungleiche Duell bereits nach 25 Sekunden mit 16:0 beendet war. Durch den Ausfall auf Liebersbacher Seite kam Adrian Airich bis 66 kg (FS) kampflos zu den Punkten und der Kampf war beim Pausenstand von 0:20 quasi schon entschieden. Bis 86 kg (GR) hatte auch Luke Schneider mit Florian Scheuer einen unüberwindbaren Gegner vor der Brust, dem er außer gutem Willen kaum etwas entgegenzusetzen wusste. Nach 2:20 Minuten kam auch hier das Aus nach 0:15 durch technische Überlegenheit. Sehr bemüht, den Kampf lange offen zu halten, aber letztlich auch erfolglos agierte Julian Brandenburger gegen Pascal Hilkert in der Klasse bis 71 kg (GR). Trotz tapferer Gegenwehr gab es auch hier ein vorzeitiges Ende mit 0:15 Punkten nach 3:45 Minuten. Den einzigen Sieg für die Odenwälder konnte einmal mehr Ion Plop bis 80 kg (FS) verbuchen. Er siegte kampflos, da die Gastgeber diese Klasse unbesetzt ließen. Zum Abschluss gab es dann in den beiden Klassen bis 75 kg endlich etwas ausgeglichenere Duelle mit knappem Ausgang. Im Freistil lag Merlin Eckert gegen Dimtri Obradovic zur Halbzeit mit 0:5 zurück, konnte aber trotz couragiertem Schlussspurt nur noch auf 3:5 verkürzen. Sein Bruder Patrick stand gegen Filip Papic stabil, musste lediglich einen Passivitätspunkt und einen Dreher im Boden abgeben und verlor mit 1:3.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass dieser Gegner der SVG anscheinend überhaupt nicht „liegt“ und man sich generell im weiteren Rundenverlauf deutlich steigern muss, um den Klassenerhalt zu sichern. Am kommenden Samstag (24.10. – 20:00 Uhr - Alte SVG-Halle) empfängt man den AC Ziegelhausen, der nach schwachem Saisonstart zuletzt mit einem überraschenden 14:14 gegen Spitzenreiter RKG Reilingen/Hockenheim aufhorchen ließ.

 
 
 

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