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Noah End und Louis Lay mit erfolgreichem Wochenende.

Ein durchaus erfolgreiches Wochenende konnten die Ringer der SVG Nieder-Liebersbach verbuchen. Gleich an drei verschiedenen Orten waren ihre Sportler aktiv und konnten am Ende mit einem Titelgewinn und einer Medaille eine gute Erfolgsbilanz vorweisen.

Den Beginn machte Noah End, der mit dem Team des NBRV zum U17-Sichtungsturnier des DRB nach Frankfurt/Oder reiste und in der Gewichtsklasse bis 48 kg (griechisch-römisch) Platz 2 erkämpfen konnte. Das alljährlich zu Jahresbeginn ausgetragene Turnier dient den Nachwuchs-Bundestrainern Maik Bullmann (GR), Marcel Ewald (FS) und Christoph Ewald (weibliche Jugend) zu einer ersten Standortbestimmung über das Leistungsvermögen ihrer potenziellen Nationalmannschaftskandidaten. Insgesamt gingen in den drei Klassen 199 Ringerinnen und Ringer über die Matten. Noah End siegte in Runde 1 gegen Felix Weingart (ARGE BW) deutlich mit 8:1, ebenso wie danach gegen Philipp Friedrich (Saarland) mit 8:0. Gegen Ivan Seibel (NRW), seinem Finalgegner bei der letztjährigen DM, unterlag er auch diesmal mit 0:7. Im letzten Duell gegen Dorian Kolbe (Brandenburg) erreichte er aber wieder ein klares 8:0 und erkämpfte sich eine hochverdiente Silbermedaille.

Im südbadischen Urloffen fanden die diesjährigen Baden-Württembergischen Meisterschaften der Junioren statt, die mit insgesamt 150 Athleten (66 GR) / 84 FS) sowohl quantitativ, wie auch qualitativ sehr gut besetzt waren. Hier gingen mit Leon Jeck (61 kg FS), Nico Reichel (77 kg GR) und Louis Lay (72 kg GR) gleich drei Sportler der SVG an den Start. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Vorbereitung auf die bereits Anfang März stattfindenden DM der Junioren. Leon Jeck bestritt in der Klasse bis 61 kg Freistil fünf Kämpfe und startete verheißungsvoll mit drei Erfolgen in Serie gegen Mustafa Gentrit (AB Wurmlingen / 16:5), Marvin Allgaier (KSV Haslach / 8:3) und Florian Schärli (Swiss Wrestling / 8:0). Dann unterlag er David Kiefer (ASV Urloffen) mit 2:12 und im Finale um Bronze Mohammad Shafi Niazi (ASV Altenheim) ebenso klar mit 0:10, womit er am Ende Rang vier erreichte. Nico Reichel hatte bei der Auslosung seiner Gewichtsklasse bis 77 kg griechisch-römisch etwas Pech, da alle Favoriten in seinem Pool versammelt waren. Dennoch startete auch er mit einem Sieg gegen Alexander Pevtsov (TSV Kandern / 13:5), unterlag dann aber dem späteren Turniersieger Tom Stoll (KSV Gottmadingen / 0:10) und Henrik Roos (SV Ebersbach / 0:8). Im rein nordbadischen Duell um Platz 5 schulterte er Sabastian Genthner (RKG Reilingen/Hockenheim) und wurde Fünfter.

Souveräner Meister wurde Louis Lay bis 72 kg griechisch-römisch. Mit vier vorzeitigen Erfolgen und 31:0 technischen Punkten zeigte er an seiner neuen Wirkungsstätte beim Bundesligisten ASV Urloffen sein großes Leistungsvermögen und auch seine erneuten Titelambitionen bei den Deutschen Meisterschaften. Er siegte jeweils technisch überlegen gegen Tim Schuler (SV Eschbach / 8:0), Nick Naumann (TuS Adelhausen / 9:0) und Emil Schiller (KV 95 Stuttgart / 8:0). Im Finale führte er gegen Jannik Reyser (SC Korb) ebenfalls bereits klar mit 6:0, bevor dieser verletzungsbedingt aufgeben musste.

Bereits einen Tag später trafen sich die fünf Gruppenbesten der Schüler-Verbandsrunde zu ihrem Endrundenturnier bei Titelverteidiger RKG Reilingen/Hockenheim. Auf zwei Matten wurde im nordischen Turniermodus „Jeder gegen Jeden“ der neue Titelträger ermittelt. Bereits vor Beginn waren die Favoritenrollen klar verteilt und es war sicher, dass der Weg zum Titel nur über die bärenstarke KG Ladenburg/Rohrbach führen würde. So kam es dann auch und das Team um Trainer Alexander Hörner gab sich in keinem der vier Duelle eine Blöße und stand nach vier deutlichen Siegen als neuer Titelträger fest. Zweiter wurde der KSC Graben-Neudorf vor SV Germania Weingarten und Gastgeber RKG Reilingen/Hockenheim. Die SVG Nieder-Liebersbach war hier relativ chancenlos, auch der diesmal fehlende Noah End hätte hier nicht viel mehr bewirken können. Gegen Weingarten (8:34), Ladenburg (4:43) und Graben-Neudorf (4:39) gab es deutliche Niederlagen, lediglich beim 16:23 gegen Reilingen/Hockenheim wurde es etwas spannender. Es zeigte sich, dass die Jungs von der SVG in diesem Konzert der Großen noch nicht mitspielen können, was vor Allem auch am Alter und an der geringeren Wettkampferfahrung liegt. Der Focus soll nun verstärkt auf kontinuierliches Training und zahlreiche Turnierbesuche gelegt werden, um das Leistungsniveau im Jugendbereich mittelfristig anzuheben.


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