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Unglückliche Heimniederlage gegen stark dezimierte Gäste

  • ninaschwoebel
  • 20. Sept.
  • 3 Min. Lesezeit

(T.P.) Die große Gelegenheit für einen Erfolg vor heimischer Kulisse war da – doch die Ringer der SVG Nieder-Liebersbach nutzten diese leider nicht und unterlagen so gegen den Tabellennachbarn KSC Graben-Neudorf mit 13:22. Die Gäste traten, wie bereits vor einer Woche in Bruchsal, nicht in Bestbesetzung an, konnten eine Klasse gar nicht besetzen und hatten einmal Übergewicht an der Waage. Doch konnte die SVG dies nicht nutzen, da ihrerseits mit Colin und Patrick Eckert zwei Stammkräfte fehlten und in drei der zehn Begegnungen auch etwas unglücklich agiert und letztlich verloren wurde.

Zunächst begann es für Mark Müller bis 57 kg FS gegen Vincent Melechin recht hoffnungsvoll, jedoch wurde der erste gelungene Angriff des jungen Liebersbachers blitzschnell gekontert und so lag er bereits nach 0:41 Minuten auf beiden Schultern. Auch für Lukas Hofmann gab es gegen den ehemaligen Deutschen Juniorenmeister Kay Schall bis 130 kg GR wenig auszurichten. Der Gast siegte bereits mit seiner ersten Aktion nach 0:46 Minuten entscheidend. Bastian Fellner holte dann die ersten vier Punkte für die Gastgeber, da Graben-Neudorf die Klasse bis 61 kg GR nicht besetzen konnte. Sebastian Kurth zeigte bis 98 kg FS gegen den Freistilspezialisten Michael Walgutski im ersten Kampfabschnitt eine couragierte Leistung, neutralisierte die Angriffsversuche Walgutskis und ging mit 4:4 in die Pause. Dann erhöhte der Gast den Druck und drängte Kurth mehr und mehr in die Defensive. Dadurch kam er viermal mit Beinangriffen zu hohen Wertungen, sodass auch dieses Duell vorzeitig mit 4:19 nach 4:13 Minuten verloren ging. Bis 66 kg FS hatte die SVG keinen Ringer am Start, sodass John Keterling kampflos vier Punkte für die Gäste holte. Pausenstand somit 4:16

Luke Schneider gab sein Saisondebüt als Vertreter für Patrick Eckert in der Klasse bis 86 kg GR gegen Rouven Kammerer und führte nach zwischenzeitlichem Rückstand und einem beherzten Kampf sogar überraschend mit 5:4, als dem Gästeringer quasi mit dem Schlussgong noch ein Verzweiflungsgriff zum 5:8-Endstand gelang. Julian Brandenburger war bis 71 kg GR aufgerückt und hatte dort viel Mühe gegen den durchweg passiven Alexander Aner zu punkten. Zweimal musste dieser deswegen in die Bodenlage, die Brandenburger aber leider nicht zu weiteren Punktgewinnen nutzen konnte. Am Ende stand daher ein mageres 2:0, was absolut nicht dem Kampfverlauf entsprach. Klare Verhältnisse schaffte dann aber Merlin Eckert bis 80 kg FS gegen Morteza Ahmadi. Ständig im Vorwärtsgang holte er Punkt auf Punkt und wurde nach 3:10 Minuten mit 16:0 Punkten technisch überlegener Sieger. Eine böse Überraschung erlebte dann aber Siegringer Vladut-Alexandru Stefan gegen Nicolai Baumann bis 75 kg FS. Sein sehr angriffslustiger Gegner setzte ihn von Beginn an unter Druck, glich die knappe Führung des Liebersbachers schnell aus und kam mittels Zangengriff nach 2:33 Minuten zum vielumjubelten Schultersieg. Da nutzte dann auch der schnelle Schultersieg von Steffen Layer gegen den übergewichtigen Maik Braun im abschließenden Duell bis 75 kg GR nichts mehr und war letztlich nur noch Ergebniskosmetik.

Gerade gegen solche Gegner, die selbst angeschlagen wirken, muss die SVG ihre wenigen Chancen konsequenter nutzen um die nötigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

Am kommenden Samstag ist man erneut zuhause gegen die Reserve des Bundesligisten SV Germania Weingarten am Start, allerdings diesmal bereits um 18.00 Uhr, da anschließend ein zünftiges Oktoberfest in der SVG-Halle stattfinden wird. Es wäre dann auch schön, wenn wieder deutlich mehr Zuschauer als bei der jetzigen Heimpremiere ihr Team unterstützen würden.

 

 
 
 

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