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Liebersbacher Ringer trotz Ausfällen mit starker Gegenwehr gegen Tabellenführer Ispringen.

ninaschwoebel
vor 2 Stunden
2 Min. Lesezeit

(T.P.) Nach dem wichtigen Sieg zum Ende der Vorrunde gegen Ziegelhausen, wo die Ringer der SVG Nieder-Liebersbach alle Kräfte mobilisieren konnten, gab es vor eigenem Publikum leider wieder eine deutlich 10:24-Niederlage gegen Tabellenführer KSV Ispringen. Zwar mussten auch die Gäste auf zwei ihrer Leistungsträger verzichten, die Ausfälle auf Liebersbacher Seite wogen aber deutlich schwerer: Sebastian Kurt fehlte aus beruflichen Gründen, Merlin Eckert war verletzt und Julian Brandenburger erkrankt. Zudem hat man sich von Neuzugang Eduard-Alexandru Ghetau aus disziplinarischen Gründen wieder getrennt. Dennoch lieferte das verbliebene Team dem Favoriten stellenweise starken Widerstand und versuchte sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Dion Kautz traf bis 57 kg (GR) auf den erfahrenen Ramesh Rahimi und musste dessen Überlegenheit mit 16:0 Punkten nach 1:30 Minuten rasch anerkennen. Kampflos vier Punkte strich Trainer Sebastian Otto bis 130 kg (FS) ein. Aber bereits in der nächsten Begegnung waren erneut die Gäste durch Gabriel Darii am Zug. Er bezwang bis 61 kg (FS) Mark Müller nach 1:24 Minuten ebenfalls technisch überlegen mit 18:0 Punkten. Noch schneller war die Klasse bis 98 kg (GR) beendet. Hier spielte Gästeringer Tim Siegert seine Stärken klar gegen Lukas Hofmann aus und siegte nach 30 Sekunden ebenfalls mit 18:0. Da die SVG die Klasse bis 66 kg nicht besetzen konnte führten die Gäste zur Halbzeit bereits mit 16:4. Bis 86 kg (FS) kam es zu einem hochklassigen Fight zwischen dem noch ungeschlagenen Liebersbacher Ion Plop und Ispringens Bundesligaerfahrenen Olegk Motsalin. Den Hinkampf in 80 kg konnte Plop noch mit 8:3 für sich entscheiden, doch diesmal war sein Kontrahent besser eingestellt und drehte das Ergebnis mit 8:3 zu seinen Gunsten. Einen ebenfalls sehr farbigen Kampf lieferten sich Vladut-Alexandru Stefan und Moien Amiri bis 71 kg (FS). Hier war der SVG-Ringer der klar bestimmende Akteur, punktete zweimal mit einer 4, musste aber im zweiten Kampfabschnitt auch einige Wertungen seines Gegners zulassen, so dass es am Ende 14:7 stand. Luke Schneider geriet bis 80 kg (GR) gegen Luis Graef gleich mehrmals in arge Bedrängnis und lag bereits mit 2:14 im Hintertreffen, bis er sich auf seine Stärken besann und kurz nach der Pause einen satten Hüftschwung zog und zum Schultersieg kam. Patrick Eckert kämpfte bis 75 kg (GR) einmal mehr sehr überlegt gegen der erfahrenen Boris Sava und lag zur Pause nur mit 0:1 zurück. Danach konnte er sogar beim 5:3 kurzzeitig die Führung übernehmen, das hohe Kampftempo aber nicht durchhalten und unterlag so leider noch knapp mit 5:8. Bis 75 kg (FS) wurde Julian Brandenburger zwar gegen Mihail Sava aufgeboten, konnte aber krankheitsbedingt seinen Kampf nicht antreten.

Am kommenden Samstag (07.11., 20:00 Uhr, Adolf-Kussmaul-Halle) ist man beim noch sieglosen KSC Graben-Neudorf zu Gast. Hier sollte das bestmögliche Team aufgeboten werden, um mit einem Sieg den Klassenerhalt so gut wie sicher zu machen.

 

 
 
 

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